Stadion: Hoher Nein-Stimmen-Anteil muss Folgen habenBei der weiteren Planung müssen die Anliegen der AnwohnerInnen und der Fans ins Zentrum gerückt werden.Das Komitee Fussball statt Shopping dankt allen Zürcherinnen und Zürchern, die mit einem Nein zu den beiden Stadion-Vorlagen der Kommerzialisierung des Sports und einer verfehlten Stadtentwicklung die gelbe Karte gezeigt haben. Angesichts der grossen Popularität, die der Sport im Allgemeinen und der Fussball im Besonderen haben, müssen die 40.8 Prozent Nein-Stimmen zur Beteiligung der Stadt Zürich am Stadion den politisch Verantwortlichen zu Denken geben. Jetzt rächt sich, dass man über Jahre an den Bedürfnissen der Menschen und der Fans vorbeigeplant hat. Für das Komitee Fussball statt Shopping ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Behörden im nun anstehenden Baubewilligungsverfahren die Eingaben der Bauherrschaft mit der nötigen Sorgfalt und Unabhängigkeit prüfen und insbesondere die Vorgaben der Umweltverträglichkeitsprüfung im Detail umgesetzt werden. Es ist für uns ebenfalls selbstverständlich, dass die zuständigen Instanzen allfällige Rekurse in aller Unabhängigkeit und mit grosser Sorgfalt prüfen. Das Komitee Fussball statt Shopping erachtet das Abstimmungsergebnis als Verpflichtung, in Zukunft darüber zu wachen, dass die in der Abstimmungskampagne von der Bauherrschaft und den Behörden gemachten Versprechen eingehalten werden.
Wir erwarten: Elf Gründe für ein Nein zu diesem StadionWeitere Infos: www.fussball-statt-shopping.ch |